Brüssow

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Großsteingrab in Hammelstall

Stadt Brüssow Ortsteil Brüssow Brüssow liegt am Ostrand des sogenannten Brüssower Schildes, einer kuppigen zum Teil recht bewegten Grundmoränenlandschaft mit fruchtbaren schweren Böden zwischen Uecker- und Randowtal. In Brüssow hat sich das Handwerk stark entwickelt. Wir finden Friseure, Rundfunk- und Fernsehmechaniker, Elektroinstallation, Tischlerei sowie Klein- und Kleinstunternehmen mit deren Dienstleistungs-, Handels- und Landwirtschaftsbereichen. Die Gemeinde Stadt Brüssow hat mit ihren Orts- und Gemeindeteilen 2.315 Einwohner und ist seit 1992 Sitz des Amtes Brüssow. In einem Buch von Daniel Cramer aus dem Jahre 1628 wurde berichtet, dass Brüssow bereits 1190 neben Anklam, Penkun, Freienwalde, Grimme und Pasewalk erbaut wurde. Um diese Zeit mag in Brüssow auch eine Befestigung angelegt worden sein, in der Mitte zwischen Prenzlau und Stettin gelegen, und von der Lage sehr günstig. Diese damalige Befestigung muss dort gelegen haben, wo sich heute eine Erhebung mit Turmresten befindet. Nachdem man Prenzlau gegründet hatte, überließ man das Anlegen der Stadt Brüssow einem der Lehnsherren des brandenburgischen Markgrafen, dem Ritter Heinrich von Stegelitz. Der Ritter Heinrich von Stegelitz erschien im Gefolge des Markgrafen Johann in der Uckermark und gründete die Stadt Brüssow. In der Urkunde vom 10. Januar 1259 wurden dem Ritter Heinrich von Stegelitz alle Rechte und damit die Grundherrschaft nebst der Gerichtsbarkeit über das gesamte Stadtgebiet von Brüssow überlassen. Wann die Familie der Stegelitz ihre Herrschaft in Brüssow beendete, ist nicht genau bekannt. In einer Urkunde vom Jahre 1449 wird bereits die Familie Ramin als Lehnsherr von Brüssow erwähnt. Unter den Ramins fällt Brüssow auch wieder unter brandenburgische Herrschaft. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts war das Gut im Besitz des preußischen Staates und zuletzt Erbhof des Generalfeldmarschalls August von Mackensen. Die Narben des II. Weltkrieges sind nie ganz verblasst. Infolge der Kampfhandlungen wurde 1945 die Bebauung des Marktes zerstört und nicht wieder aufgebaut. Mit der Verwaltungsreform in der DDR 1952 kam Brüssow zum vorpommerschen Kreis Pasewalk und gehört seit dem 01. August 1992, nach dem Willen der meisten Bürger, wieder zum Land Brandenburg. Das Gebiet von Brüssow war nicht erst seit der Stadtgründung von 1259 besiedelt. Wann sich in unserem Raum Menschen niederließen, lässt sich heute nicht genau bestimmen. Fest steht aber, dass um die Wende von der mittleren zur jüngeren Steinzeit, das heißt etwa 6000 Jahre vor Beginn der Zeitrechnung, unser Raum besiedelt war. Warum gerade Brüssow von den deutschen Einwanderern in Anbau genommen wurde, lässt sich vielleicht im folgenden erklären. Dr. E. Schwartz schrieb dazu: Aus der Urkunde von 1237 wissen wir, dass von Stettin nach Prenzlau eine königliche Straße verlief, eine „via regia“. Diese Straße muss über Brüssow gelaufen sein, denn dieser Wegezug stellt sich nach den geographischen Verhältnissen als die gegebene Verbindungslinie zwischen der Mündung der Oder in das Haff und der Nordspitze des Uckersees dar, wo die Verkehrslinien durch die Uckermark ihren natürlichen Schnittpunkt fanden. An derartigen wichtigen Straßen wurden in gewissen Abständen Befestigungen errichtet, von denen aus der Straßenfriede geschützt wurde. Eine solche Befestigung mag nun auch um 1190 in Brüssow angelegt worden sein. Diese Befestigung muss auf dem Hügel neben dem ehemaligen Gutshaus gelegen haben. Bei Grabungen auf diesem Hügel stieß man in den siebziger Jahren auf altes Mauerwerk eines Turmes. Am 31.12.2001 schloss sich die ehemals selbstständige Stadt Brüssow mit ihren Gemeindeteilen und andere Gemeinden zur neuen Gemeinde Stadt Brüssow zusammen und ist seit dem ein Ortsteil von Brüssow. Gemeindeteil Grimme Am 10. März 1284 erklärten die Markgrafen Otto und Conrad aus dem Hause der Askanier in einer für das Kloster Chorin ausgestellten Urkunde, dass die Brüder Bentz ihnen Einkünfte in Grimme überlassen hätten. Aus dem Landbuch Kaiser Karls IV. ergibt sich, dass um 1375 verschiedene Ritter, wie Syvert von Bentz, Gerke van der Hune und Heinrich von Wenschow, eine große Zahl der 53 Hufen der Gemarkung unter dem Pfluge hatten. Später kamen Höfe in den Besitz der Schulenburgs in Löcknitz. 1687 siedelte man aus Frankreich vertriebene Hugenotten an, deren Namen wie Gombert, Bettac und Tancre heute noch bekannt sind. Der Ort erhielt das Gepräge eines reinen Bauerndorfes. Gemeindeteil Hammelstall Im Jahre 1738 erfolgte die Ersterwähnung Hammelstalls. Gemeindeteil Stramehl Im Jahre 1745 erfolgte die Ersterwähnung (1758 Schmargendorff oder Strammehl). Gemeindeteil Moor Erste Erwähnung das Mohr-Feldt im Jahre 1738 ist eines der drei Felder des Vorwerkes Brüssow. 1960 eine LPG Typ I in Brüssow-Moor mit 10 Mitgliedern und 75 ha landwirtschaftliche Nutzfläche, 1973 erfolgte der Zusammenschluss mit der LPG Typ II in Brüssow. Seit 1990/91 erfolgt keine landwirtschaftliche Produktion mehr. Gemeindeteil Butterholz 1875 erfolgte die Ersterwähnung von Butterholz, gelegen zwischen Brüssow und Grimme. In den 20er Jahren nach der Separation entstanden. Gemeindeteil Petersruh Im Jahr 1885 erfolgte die Ersterwähnung von Petersruh. Gemeindeteil Frauenhagen 1725 erfolgte die erste Ersterwähnung von Frauenhagen. Der zum Rittergut Brüssow gehörige sogenannte Busch-Verwalter Michel Cornelius hat Ritteracker zu 10 Wispel Saat. Ortsteil Bagemühl 1433 nannte er sich Bagemyle, und in einer Urkunde von 1476 spricht man von Bogemyl. Von alters her gehörte der Ort zum Schlosse Löcknitz. Dann waren es die von Buch, die Bogemyl vom Kurfürsten Albrecht Achilles als Lehn erhielten. Im Schulenburgischen Erbregister von 1591 werden Gemarkung und Kirche von Bagemil ausführlich beschrieben. Von etwa 1680 an gehörte das Dorf zum kurfürstlichen Amt Löcknitz. Der adlige Besitz wurde 1855 völlig aufgeteilt. In den letzten Jahrzehnten ging die Bevölkerung Bagemühls rapide zurück. Zählte man 1920 noch 335 Einwohner, waren es zum Stichtag 31.12.2005 151 Einwohner. Ende April 1945 musste Bagemühl auf Anweisung von den Behörden geräumt werden, da dieser von russischen Fliegern bombardiert wurde. So zog man in Richtung Woldegk, wobei der Treck vor Hetzdorf getrennt wurde. Der eine Teil zog unter Leitung von Pastor Göhler über Straßburg weiter nach Demmin, der andere Teil, unter Leitung von Gustav Ruthenberg, zog es in Richtung Neustrelitz. Beide Trecks zogen Anfang Mai 1945 nach langen Strapazen wieder zurück nach Bagemühl. Bagemühl war zu 25 % zerstört. Das Dorf wurde nach dem Krieg von vielen Umsiedlern heimgesucht. Das Wenige, was an Essen vorhanden war, wurde geteilt. Im Jahre 1947 wurde auch in Bagemühl die Bodenreform durchgeführt. Einige Bauern gingen in den Westen. Die Bewirtschaftung des Grund und Bodens übernahm der örtliche Landwirtschaftsbetrieb Bagemühl, woraus sich im Jahre 1953 die LPG Bagemühl als LPG Typ III (gemeinsamer Feldbau und Tierhaltung) gründete. 1955 wurde die LPG „Neues Leben“ Bagemühl als beispielgebend in der Anwendung von Neuerermethoden hervorgehoben. Die Feldarbeiten wurden 1948 bis 1963 von der Maschinen-Traktoren-Station Brüssow (MTS) durchgeführt. 1955/56 entstand ein Stützpunkt der MTS in Bagemühl, der 1963 mit in die LPG eingegliedert wurde. Anfang März 1960 war Bagemühl vollgenossenschaftlich. 1969 entstand aus 6 LPG´n des Territoriums die Kooperationsgemeinschaft Woddow. Hieraus bildeten sich Anfang 1976 die LPG (T) „Spartakus“ Wollschow-Menkin und die LPG (T) „Friedrich Engels“ Bagemühl. Zu diesem Zeitpunkt entstand auch die Kooperative Abteilung Pflanzenproduktion Bagemühl. Anfang 1978 fand die Gründung der LPG (P) Bagemühl statt. Nach der Wende ging aus der LPG (T) die Agrargenossenschaft MILSA Bagemühl hervor. Oktober 1990 gründete sich aus der LPG (P) die Bagemühler Agrar e.G. Über die Geschichte der Schule erzählt man sich, dass das Gebäude, welches mitten im Ort Bagemühl steht, im Jahre 1882 erbaut wurde und gleichzeitig dem Dorfschullehrer als Wohnung diente. In der einklassigen Dorfschule unterrichtete unter anderem auch Richard Sendke. Ende des 2. Weltkrieges waren in Bagemühl ca. 50 schulpflichtige Kinder. 1946 kam der Lehrer Piasta ins Dorf, doch es fehlte in der Schule an Lehr- und Lernmitteln. Im Jahre 1956 übernahm der Lehrer Hans Joachim Köhler die Bagemühler Schule. 1967 endete die Geschichte der Bagemühler Schule, da die Schüler mit den Woddowern und Battinern nach Grünberg und danach in die Schule nach Brüssow übergingen. Am 31.12.2001 schloss sich die ehemals selbstständige Gemeinde und andere Gemeinden zur neuen Stadt Brüssow zusammen und ist seit dem ein Ortsteil von Brüssow. Ortsteil Grünberg Grünberg liegt in Mitten der typischen uckermärkischen Landschaft, die in ihrer Vielfalt u. a. durch die sanften Hügel, die Weiher und die unzähligen Kopfweiden geprägt ist. Das Dorf Grünberg wurde im 13. Jahrhundert von deutschen Kolonisten gegründet und 1272 erstmals urkundlich erwähnt. Im nachfolgenden Jahrhundert hatten sogar Raubritter in Grünberg ihr Zuhause. So wird uns aus dem Jahre 1355 vermeldet, dass Raubritter aus Grünberg das Kloster Gramzow überfielen. Die Geschichte des Dorfes ist, wie für unsere Gegend typisch, auch die wechselvolle Geschichte des Adels, der in der Uckermark bis 1945 allgegenwärtig war. Der adlige Besitz war von je her bedeutend, und einer Lehnsurkunde von 1482 zufolge besaßen die Gebrüder Melsholt das gesamte Dorf sowie drei Seen, darunter den Dunkersee und den Wüstendiek. Die Besitzer Grünbergs wechselten jedoch sehr oft. Sie reichen von Johannes von Stegelitz (13. Jahrhundert) über derer von Elsholtz (Ende des 15. Jahrhunderts), Herr von Oppen, Herr von Arnimb-Götzkendorff bis hin zu derer von Stülpnagel (Anfang des 18. Jahrhunderts bis ins 20. Jahrhundert). An der Straße von Grünberg nach Woddow erinnert noch heute ein schlichter Gedenkstein aus Granit an einen seiner Vorfahren, dem Freischarenführer Otto Gottlob von Stülpnagel, gestorben 1772. Wenn man sich über die von Kastanien gesäumte alte Zufahrt dem Gutshof nähert, trifft man frontal auf das alte Gutshaus. Es ist eine Ende des 18. Jahrhunderts errichtete eingeschossige Dreiflügelanlage mit ausgebautem Mansardendach. Der Mitteltrakt ist von neun Achsen durch zweigeschossigen Porralisalit mit Linsenrahmung und Dreiecksgiebeln betont. Begibt man sich vom Gutshaus aus in das Hauptdorf, findet man zu seiner Rechten den kleinen Friedhof mit der Grünberger Kirche, St. Anna genannt. Am 31.12.2001 schloss sich die ehemals selbstständige Gemeinde mit ihren Gemeindeteilen und andere Gemeinden zur neuen Stadt Brüssow zusammen und ist seit dem ein Ortsteil von Brüssow. Gemeindeteil Battin Das als Gemeindeteil zur amstangehörigen Gemeinde Grünberg zählende Dorf Battin gehörte vor rund 500 Jahren zum Schloss Löcknitz. Werner von der Schulenburg, der Schlossherr von Löcknitz, erklärte am 3. April 1484, dass er Battin in aller Gerechtigkeit vom brandenburgischen Kurfürsten Albrecht III. Achilles empfangen hätte. Dieser hatte 1472 die Anerkennung der brandenburgischen Lehnshoheit über Pommern erreicht, also auch über das Schloss Löcknitz. Der 30-jährige Krieg hinterließ auch in Battin deutlich seine Spuren. Später wurden in Battin besonders französische Kolonisten angesiedelt, die als „Hugenotten“ nach Preußen gekommen waren. Heute erkennt man deren Nachkommen nur noch an den aus Frankreich stammenden Namen. Am Ende des zweiten Weltkrieges hatte Battin schwer unter der Hauptkampflinie an der Randow zu leiden. Gemeindeteil Trampe Gemeindeteil Klausthal Ortsteil Woddow Die erste schriftliche Erwähnung Woddows ist aus dem Jahr 1416 bekannt. Um 1470 saßen hier die seit etwa 1350 in der Uckermark begüterten Bruch, deren eines Stammhaus in Woddow, das andere zu Stolpe lag. Kurfürst Albrecht Achilles ernannte laut Urkunde vom 10. Juni 1471 den Hans von Bruch zum Amtmann auf sein „Schloss die Lockenitz“. Derselbe Hohenzollern belehnt die Gebrüder und Vettern Bruch im Jahr 1476 mit 22 Hufen „to Woddow“. Da 1484 die Schulenburg Löcknitz zum Lehn erhielten und Woddow ein altes Zubehör dieses Schlosses war, hatten von nun an neben den Bruch auch die Schulenburg hier Gerechtsame. Wechselseitig ist die Geschichte Woddows. Besonders arg betroffen wurde Woddow auch im dreißigjährigen Krieg von 1618 bis 1648. Im Jahr 1761 kaufte sich der Landrat Friedrich von Arnim auf Kröchlendorf in Woddow ein. Seine Nachkommen nahmen von 1806 bis 1844 hier ihren Sitz. Im Jahr 1932 kaufte Otto von Birkenstedt das Rittergut von Herrn von Arnim-Kröchlendorf ab. Vor 75 Jahren hatte Woddow 387 Einwohner, heute sind es per 31.12.2005 116 Einwohner. Woddow wurde durch die Kampfhandlungen an der Hauptkampflinie Randowtal in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges besonders schwer getroffen. Ständig stand der Ort unter Beschuss. Ende April 1945 begann die Flucht aus Woddow. Am Abend des 26. April wurde Woddow von den sowjetischen Truppen eingenommen. Als Anfang Mai die ersten Woddower wieder in ihr Dorf zurückkehrten, fanden sie acht zerstörte Häuser, sieben zerstörte Ställe und sieben zerstörte Scheunen vor. Die Kirche und die Brennerei waren ebenfalls getroffen worden. Es gab kein Haus, das nicht durch Einschüsse beschädigt war. Nach der Bodenreform erhielten in Woddow 52 Neubauern Land. Bereits Anfang Oktober 1945 nahm der Lehrer August Brandt den Schulunterricht wieder auf. Die Gutsanlage wurde zwischen 1760 und 1801 errichtet. Neben dem Gutshaus gehörten die Wirtschaftsgebäude, Kavaliershäuschen und der Park mit Teepavillon und Taubenhäuschen zum Anwesen. Das Gutshaus ist im Barockstil erbaut. Auf der Rückseite des Teepavillons befindet sich ein Eiskeller, der damals die Funktion eines Kühlschranks übernahm. Im Schlosspark befand sich eine aus Backsteinen erbaute Grabkammer. 1933 wurde alles an die Familie Birkenstedt verkauft, später wurde Wohnraum geschaffen, die Verkaufsstelle und die Gaststätte zogen ein, Büroräume wurden hergerichtet. Mit den Jahren war diese unter Schutz gestellte Anlage dem Verfall preisgegeben. Das Anwesen ist jetzt Privatbesitz.Am 31.12.2001 schloss sich die ehemals selbstständige Gemeinde und andere Gemeinden zur neuen Stadt Brüssow zusammen und ist seit dem ein Ortsteil von Brüssow. Ortsteil Wollschow Der Bischof Hermann von Kamin erhielt im Jahre 1260 von dem Markgrafen Johann von Brandenburg zum Tausch gegen Klockow die beiden Dörfer „Wolsichowe“ und Menkin. Damit kam das etwa 1200 von deutschen Kolonisten gegründete Dorf in Abhängigkeit von Schloss Löcknitz, das gleichfalls diesem Kirchenfürsten zeitweilig zustand. 1467 ging ein Teil von Wollschow an Werner von der Schulenburg, ein Teil gehörte aber auch Claus Ramin aus Brüssow. Seit etwa 1650 stand ein Teil auch den Winterfeld zu Menkin zu. Die Ramin erwarben in der Folgezeit von den Schulenburg fast das gesamte Dorf. Nach dem 30-jährigen Krieg, der in Wollschow seine Spuren hinterlassen hatte, wird zu Ende des 17. Jahrhunderts Barthold Friedrich von Ramin als Eigentümer genannt. 1725 kam das Dorf zugleich mit Brüssow an die Landesherrschaft. Am 31.12.2001 schloss sich die ehemals selbstständige Gemeinde mit seinem Gemeindeteil und andere Gemeinden zur neuen Stadt Brüssow zusammen und ist seit dem ein Ortsteil von Brüssow. Gemeindeteil Menkin Menkin, ein etwa um 1200 von deutschen Kolonisten auf altslawischem Siedlungsboden neu gegründetes Dorf, ist 1260 erstmals urkundlich erwähnt, als es zugleich mit Wollschow von dem Markgrafen Johann von Brandenburg dem Bischof Hermann von Kamin zum Austausch gegen Klockow überlassen wurde. In der Folge werden die von Buch, die Eickstedts, Schulenburgs und Blankenburgs als Besitzer erwähnt. Im Jahre 1623 kaufte der kurbrandenburgische Kammerjunker Adam von Winterfeldt, der aus der Prignitz stammte, den Rittersitz. Während des 30-jährigen Krieges wurde Menkin zum größten Teil eingeäschert. Erwähnt werden muss hier ebenfalls das Wirken des Herrn Joachim von Winterfeldt, der 1. Präsident des DRK war und dieses Amt von 1921 bis 1933 inne hatte. Joachim von Winterfeldt hatte nach dem 1. Weltkrieg die vielen selbstständigen Rotkreuzgesellschaften zu einem gemeinsamen und geschlossen handelnden Verband vereint. 2005 fand eine erste und umfangreiche Ausstellung über das Wirken Winterfeldts statt. Die Ausstellung beschränkte sich aber nicht nur auf die Präsidentschaft, sondern zeigte auch sein Wirken als Landrat des Kreises Prenzlau und als Landesdirektor der Provinz Brandenburg und Förderer der Kultur und der sozialen Einrichtungen in Brandenburg. Nicht nur der jetzige Landrat des Landkreises Uckermark Klemenz Schmitz, sondern auch Dr. Kaspar von Oppen, der Ehrenpräsident des DRK Landesverbandes Brandenburg ist, sprachen zur Eröffnung dieser Ausstellung. Dr. Kaspar von Oppen schilderte in lebendiger Weise Kindheitserinnerungen an seinen Großvater und beleuchtete in seinen bildhaften Ausführungen vor allem die private Seite seines Großvaters. Als Fazit sollte man mit auf den Weg nehmen, das Wirken des Uckermärkers Joachim von Winterfeld mehr der Jugend zugänglich zu machen.

 

Bagemühl

 

Blick vom zukünftigen Aussichtsturm

 

Badeanstalt

 

Anmeldung Campingplatz und Mehrzweckgebäude

 

Freilichtbühne Brüssow

 

Kleiner Brüssower See

 

Bildhauer Volkmaar Hasse

 

Butterholz

 

Frauenhagen

 

Grimme

 

Hammelstall

 

Moor

 

Stramehl

 

Grünberg

 

Trampe

 

Wollschow

 

Menkin

 


Aktuelle Meldungen

20-jähriges Bestehen der Städtepartnerschaft und Sälzerfest in Salzkotten

(28.03.2013)

Gleichzeitig feierten Salzkottener und Brüssower am Wochenende vom 22.März bis 24.März 2013 das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft und das Sälzerfest in der nordrheinwestfälischen Stadt Salzkotten. Fast 50 Brüssower Gäste waren angereist und wurden im Sitzungssaal des Rathauses durch den Bürgermeister Michael Dreier empfangen. Wie so oft fanden sie herzliche Aufnahme bei Gastfamilien.

Nach einem Imbiss im Ackerbürgerhaus fiel der Startschuss  zu  einem Nachtwächterrundgang mit Beate von Sobbe. Die Brüssower lernten bei einem kurzen Rundgang durch die Stadt unter anderem die Pfarrkirche St. Johannes und das Ackerbürgerhaus näher kennen. Beim westfälischen Abend im Ackerbürgerhaus hatten danach alle die Möglichkeit, sich von den eisigen Temperaturen im Freien aufzuwärmen.

Am Samstag war das Ereignis des Tages die Besichtigung der Privat – Brauerei Strate in Detmold. Die drei Damen der Brauerei, konnten laut Wahl der Bierexperten Deutschlands mit dem „Detmolder Thusnelda“ den Titel“ Bier des Jahres 2013“ erwerben und ließen es uns als Gäste natürlich verkosten. Bevor es weiterging, kam für die Delegation eine Haxe auf den Tisch.

Die Besichtigung des Fürstlichen Residenzschlosses Detmold stand als nächster  Punkt auf der Tagesordnung. Bis auf die privat genutzten Räume der Fürstenfamilie konnte dieses bei einer Führung besichtigt werden. Besonderen Eindruck hinterließen der Rote Salon, der Ahnensaal, Elisabethsaal, sowie das Jagd- und Königszimmer.

Da es bei diesem Salzkottenbesuch viele Brüssower gab, die die Partnerstadt selbst noch nicht kannten, war eine Stadtrundfahrt durch Salzkotten genau das Richtige. Ein kurzer Stop an der Brüssower Straße erfolgte, der Partnerschaftskreisel, das Baugeschehen in der Stadt wurden durch den Bürgermeister Michael Dreier erläutert und gezeigt.

Der Partnerschaftsabend  am Samstag in der Schützenstube der Sälzerhalle Salzkottens brachte einige Überraschungen für alle Anwesenden.

Der Begrüßung durch den Salzkottener Bürgermeister Michael Dreier folgten Grußworte des Brüssower Bürgermeisters und Amtskollegen Michael Rakow, des Amtsdirektors Detlef Neumann, von Pfarrer Matthias Gienke und Chormitglied Margit Glowe, bevor Michael Dreier und Michael Rakow als Bürgermeister der Städte, Detlef Neumann als Amtsdirektor und Konrad Rump als Amtsvorgänger von Michael Dreier und Begründer der Städtepartnerschaft  zur Unterzeichnung der Jubiläumsurkunde der Partnerschaft nach 20 Jahren schritten.

Brüssow hatte alles daran gesetzt, für den Bürgermeister Michael Dreier  ein DDR – Kult – Moped „Schwalbe“ zu besorgen und zu  restaurieren, wie er es sich einst gewünscht hatte. „Alle im Rathaus hatten davon gewusst, nur er nicht“, so die Salzkottener Insider. So war es eine besondere Überraschung für ihn. Nach einer „theoretischen Prüfung“, musste dann auch die praktische Fahrprüfung durch ihn bestanden werden.

Gisela Müllenhagen überreichte an Konrad Rump als Mitbegründer der Partnerschaft eine Jubiläumsurkunde, eine Jubiläumstorte tat ihr übriges.

 

Salzkotten aber hatte für diesen Abend die Singgemeinschaft, die Tanzgruppe der Kolpingsfamilie zur Programmgestaltung  mit einbezogen, so dass es ein besonderer Abend für alle wurde. Besonders erfreulich, dass auch die Gastfamilien daran teilhatten.

Am Sonntag, dem 24.März wurde das Sälzerfest mit einem Gottesdienst in der St. Johanneskirche eröffnet.

Unter dem Motto: “Wasser marsch“, sollte die Salinensaison eröffnet werden, doch ließen die Temperaturen nur ein symbolisches Drehen des Wasserrads mit dem Schirmherrn Michael Rakow zu, da es eingefroren war. Vor dem eiskalten Wind flohen Organisatoren und Gäste in die Schützenstube der Sälzerhalle, wo die Bläser sie erwarteten. Verkaufsoffener Sonntag entlang der Langen Straße, Tanzaufführungen, Bücherflohmarkt und viele andere Attraktionen  erfreuten an diesem Tag alle Gäste.

Die Sälzerpfanne aber wurde 2012 zum 10. Sälzerfest zum ersten Mal neben dem Kütfelsen angeheizt, um in die Geschichte der Sälzerstadt einzutauchen. Am Nachmittag hatten sie in der großen Siedepfanne bereits 80 Liter Wasser zu Salz versiedet.. Die fünfstündige Heimreise ließen die Brüssower sich nicht lang werden.

H.R.

20 Jahre Städtepartnerschaft Salzkotten - Brüssow 1993 - 2013

(21.03.2013)

Nach der Wiedervereinigung wurde in Brüssow das Städtische Amt aufgebaut und Klaus Wellmann zum Bürgermeister von Brüssow gewählt.

Er suchte in Nordrhein – Westfahlen eine mittelständische Stadt, die Brüssow beim Aufbau der Verwaltungsstrukturen unterstützen konnte. So wurden bereits 1991 erste Kontakte zur Sälzerstadt hergestellt. Klaus Wellmann informierte sich über den Aufbau der Verwaltung und nahm an den Sitzungen des Hauptausschusses und des Bauausschusses teil. Nach einigen Besuchen der Brüssower in Salzkotten und Salzkottener in Brüssow wurde in den beiden Stadträten die Besiegelung der Städtepartnerschaft beschlossen.

Die Partnerschaftsurkunde wurde am 16. September 1993 in Brüssow und im Rahmen des Martinifestes am 04. November 1993 in Salzkotten durch die Bürgermeister der Städte Conrad Rump und Klaus Wellmann, sowie den Stadtdirektor Helmut Pothast und den Amtsdirektor Detlef Neumann unterzeichnet.

„Die Stadt Salzkotten und die Stadt Brüssow vereinbaren gestützt auf die Grundsätze kommunaler Selbstverwaltung in dem demokratischen und sozialen Rechtsstaat eine freundschaftliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit, die dem Wohle der Einwohner beider Städte dienen soll. Die Partnerstädte wollen einen umfassenden Meinungsaustausch zwischen den Mitgliedern des Rates und den Mitarbeitern der Verwaltung in Brüssow und Salzkotten fördern, auf vielfältige Kontakte zwischen den Einwohnern beider Städte und eine enge Zusammenarbeit zwischen bestehenden Vereinen, Verbänden und Einrichtungen gleicher Art oder ähnlicher Zielsetzung hinwirken. Sie wollen das Verständnis füreinander im vereinigten Deutschland stärken und einen Beitrag zu einem guten Miteinander der Menschen in Einigkeit und Recht und Freiheit leisten“. - So der Wortlaut der Urkunde.

Als Nachfolger von Klaus Wellmann und Conrad Rump im Bürgermeisteramt arbeiteten Gisela Müllenhagen (ab 2001) und Michael Dreier (ab 2004) weiter daran, diese Partnerschaft mit Leben zu erfüllen. Amtsdirektor Detlef Neumann setzt sich seit der Vertragsunterzeichnung 1993 bis heute für gute Partnerschaftsverbindungen ein.

Viele Zeichen der sich in diesen 20 Jahren entwickelnden Partnerschaft können aufgezählt und anhand von Bildern nachvollzogen werden. Die Feuerwehr aus Verne und aus Brüssow, die Singegemeinschaften, der Karnevalsverein Brüssow und die Kolpingsfamilie aus Salzkotten wie auch private Personen kamen sich näher. Freundschaften kristallisierten sich heraus.

Brüssower erlebten in Salzkotten die Übergabe der „Brüssower Straße“ im Jahr 2005, die Enthüllung des Brüssow – Wappens auf dem Partnerschaftskreisel 2007. Zu seinem 75-jährigen Bestehen lud der  Löschzug Verne im Jahr 2000. Viele Brüssower nahmen an Martinifesten, an Hederauenfesten und Büttenabenden teil, lernten den Ort, die Menschen und die Umgebung der Stadt kennen.

Salzkottener Bürger nahmen an der Übergabe der Stephanus- Stiftung im Jahr 1996 teil. Vertreter der Feuerwehr Verne waren bei der 100-Jahrfeier der FFW Brüssow 1996 dabei, ebenso wie zum 1-1-2-jährigen Bestehen der Wehr Brüssow im Mai 2008.

Der Amtsnachfolger von Gisela Müllenhagen  als ehrenamtlicher Bürgermeister  wurde in Brüssow Michael Rakow. 2009 empfing er Salzkottener Gäste  zur 750-Jahrfeier der Stadt Brüssow und bezog sie mit in den Festumzug aus diesem Anlass ein. Das Gastgeschenk  der Salzkottener, welches Michael Dreier überreichte – ein Kütfelsen mit den Wappen der beiden Partnerstädte verziert, schmückt heute unser Stadtzentrum.

Im Mai 2012 wurde der Partnerschaftsbesuch einer Salzkottener Delegation genutzt, um mehr über die Firma Enertrag in Dauerthal  dazu erfahren und die Stadt Stettin kennenzulernen.

Am Wochenende vom 22.-24. März 2013 nun richtet Salzkotten die Festlichkeiten aus Anlass des 20-jährigen Bestehens dieser Partnerschaft im Rahmen des Sälzerfestes  aus. 43 Brüssower Bürger werden daran teilnehmen.

Möge die Partnerschaft, welche über 20 Jahre durch die Bürgermeister, den Stadtdirektor Salzkottens und Amtsdirektor Brüssows, wie die Einwohner und Vereine der Städte Salzkotten und Brüssow aufrechterhalten und mit Leben erfüllt wurde, noch viele weitere Jahre Bestand haben. (H.R.)

50. Parkfest in Brüssow vom 31.05.2013 bis 02.06.2013

(21.03.2013)

Zu einer langen Tradition im Brüssower Kulturleben sind die Parkfeste in jedem Jahr geworden.

In diesem Jahr feiern wir ein Jubiläum – 50 Jahre Parkfest.

 

Die Vorbereitungen für die Abendveranstaltungen sind von der Arbeitsgruppe Kultur getroffen worden. Am Sonnabendnachmittag möchten wir eine Ausstellung vorbereiten, die auf die lange Geschichte der Parkfeste mit bekannten Künstlern erinnern soll.

Darum bitten wir Sie, liebe Einwohner von Brüssow und den umliegenden Gemeinden uns zu helfen.  Leider haben wir nicht für alle Parkfeste Fotos oder Zeitungsartikel, um eine chronologische Reihenfolge auf das Programm der Künstler aufzuzeichnen.

Sie können uns helfen mit Fotos, Autogrammkarten, Zeitungsartikel oder Filmaufnahmen, die den Zeitpunkt der Auftritte belegen. Bitte suchen Sie in Ihren Alben nach Erinnerungen aus dieser Zeit.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns das Material zur Verfügung stellen. Es wird registriert und kann gleich wieder zurückgegeben werden.

Melden Sie sich bitte in Brüssow, Haus der Begegnung Zimmer 2, oder telefonisch unter 039742/80700 .

Die Ausstellung am 01. Juni 2013 wird begleitet durch Schlagermusik der Künstler, die in Brüssow ihren Auftritt hatten.

Margit Glowe

Foto zu Meldung: 50. Parkfest in Brüssow vom 31.05.2013 bis 02.06.2013

Einladung zum Sälzerfest und zu Feierlichkeiten

(20.02.2013)

Jedes Jahr am Palmsonntag verwandelt sich Salzkottens Innenstadt  zum Sälzerfest in eine autofreie Verkaufs – und Flaniermeile. Spaß, Musik und Kleinkunst locken Besucher aus Nah und Fern an.

 

In diesem Jahr besteht ein besonderer Anlass für Brüssower, an diesem Wochenende, dem 22. bis 24. März, teilzunehmen. Vor nunmehr 20 Jahren am 16. September 1993 wurde zwischen der Stadt Salzkotten in Nordrhein - Westfalen und der Stadt Brüssow in Brandenburg ein Städtepartnerschaftsvertrag geschlossen, den die damaligen Bürgermeister Klaus Wellmann und Konrad Rump unterzeichneten.

 

Seit zwei Jahrzehnten hegen und pflegen Brüssow und Salzkotten ihre Freundschaft. Vielfältige Kontakte zwischen den Einwohnern beider Städte wurden in diesen Jahren geschlossen und auf enge Zusammenarbeit zwischen den bestehenden Vereinen und Verbänden und Einrichtungen ähnlicher Zielsetzung hingewirkt, so wie es in diesem Vertrag vorgesehen war. Viele private Freundschaften kristallisierten sich heraus.

 

Sollten Sie die Partnerstadt Salzkotten noch nicht kennen, so lernen Sie sie kennen -  die Brüssower Straße, den liebevoll gestalteten Salzkottener Verkehrskreisel mit dem Brüssower Stadtwappen, das Gradierwerk, die wunderschöne Innenstadt. Besuchen Sie die Salzkottener Feste wie an dem Wochenende vom 22. bis 24. März 2013.

 

Unsere Gastgeber hat folgenden Programmablauf geplant:

 

Die Abfahrt des Reisebusses  ist für  Freitag, den 22. März 2013 um 8.00 Uhr vom Marktplatz Brüssow geplant. Etwa gegen 15.00 Uhr ist die Ankunft in Salzkotten. Dort werden die Mitreisenden bei Gastfamilien untergebracht. Anschließend ist ein NACHTWÄCHTERRUNDGANG mit Beate von Sobbe geplant. Bei einem Westfälischen Abend im Ackerbürgerhaus wird dieser Tag ausklingen.

 

Am Samstag, den 23.03.2013 werden wir die Stadt Detmold näher kennenlernen, speziell stehen eine Brauereibesichtigung incl. Mittagessen sowie das Kennenlernen des dortigen Freilichtmuseums oder ein Stadtbummel durch Detmold auf dem Programm.

In der Schützenstube der Sälzerhalle beginnen am Abend die Festlichkeiten anlässlich des 20. Jahrestages der Städtepartnerschaft Salzkotten – Brüssow.

 

Der Palmsonntag beginnt mit einem Gottesdienst und der offiziellen Eröffnung des Sälzerfestes. Zahlreiche Aktionen und Angebote warten in der Innenstadt auf die Besucher.

Gegen 17.00 Uhr ist die Rückreise geplant.

 

Einige Plätze sind  noch im Bus frei. Auskünfte über den genauen Ablauf und das Programm für das Wochenende bekommen sie im Haus der Begegnungen Zimmer 2 oder telefonisch im Amt Brüssow, bei Frau Wodrich-Laurent unter 039742/86033.

 

ANMELDUNGEN FÜR DIE FAHRT SIND KURZFRISTIG NOCH ABZUGEBEN !

 

Arbeitsgruppe Kultur                          Bürgermeister

A. Wodrich-Laurent                           M. Rakow

Foto zu Meldung: Einladung zum Sälzerfest und zu Feierlichkeiten

49. Brüssower Karneval "Hollywood in Brüssow"

(12.02.2013)

Schon am Nachmittag fanden sich die kleinen Elfen, Räuber, Ritter und Prinzessinnen ein, um in ausgelassener Stimmung zu tanzen, spielen und sich in ihren tollen Verkleidungen zu zeigen. Die Besucher konnten sich an dem bisher kleinsten, aber nicht schüchternen Kinderprinzenpaar beim Kinderkarneval erfreuen.

Beim Umzug wurde bei Schneetreiben und Wetterunbilden das alljährliche Rätselraten um das Prinzenpaar gelüftet. In diesem Jahr übernahmen seine Hoheit Stephanie Geister und Tobias Groms die Regentschaft.

 

Die abendlichen Programmpunkte brachten dann Stimmung  in den vollbesetzten Saal.

Zeremonienmeister Ronald Hanisch wusste das Verschwinden des Karnevalsankündigungsschildes am „Kieselberg“  in kluge und witzige Worte zu fassen und leitete gekonnt weiter durch das Programm.

Das Erscheinen des Elferats,  die „Polizeistreife in New York“ oder Pfarrer und Nonne, die „Ersatzteilvermittlung vom Gesundheitswesen“, das Männerballett, welche als Technobabys daherkam heizten das Publikum an.

Schlimm genug dann auch noch für zwei „gewisse Damen“ aus Hollywood, dass sie sich gerade nach Brüssow verirren und hier ein Hotel suchen  - so geschehen in dem Sketsch „Pretty Woman“, der Schüler mit seinen äußerst klugen Antworten auf die Fragen der Lehrer, das Sängerduo  Detlef und Egon mit ihrem sehnungsvollen „Ich war noch niemals in New York“ und wenn Nana Mouskouri nur mit Ökostrom singen wollte, brachten die Besucher im vollbesetzten Saal zum lachen und mitmachen. Die zündenden Tänze unserer Funken taten wie immer ihr Übriges.

Dank auch der Techniker, die alles mit ihrer passenden Musik und ihrer Geräuschkulisse untermalten, lief die Veranstaltung zur Zufriedenheit der Vereinsmitglieder und der Gäste der Veranstaltung.

 

Obwohl die Gaststätte „Zum Schwan“ nicht geöffnet hat, war es durch Frau Schack ermöglicht worden, Gaststätte und Saal für die Veranstaltung zu nutzen. Dafür ein Dankeschön. Ebenfalls danke an das Kollektiv der Gaststätte „Zum Schützenhaus“, welche die Versorgung übernommen hatte.

Foto zu Meldung: 49. Brüssower Karneval "Hollywood in Brüssow"

Ab 2013 wieder Sprechstunde des Bürgermeisters - Beginn ist in Bagemühl

(11.12.2012)

Am Samstag, den 19.01.2013  kommt Brüssows Bürgermeister Michael Rakow  in den Randowblick nach Bagemühl.

Gemeinsam mit Pfarrer Matthias Gienke will er sich über die Sorgen und Nöte aber auch die erfreulichen Seiten des Lebens und Wohnens in Bagemühl informieren.

Treff ist um 14.30 Uhr. Bagemühler, aber auch Bürger aus anderen Gemeinde- und Ortsteilen sind gern gesehen.

Feierlichkeiten anlässlich "20 Jahre Städtepartnerschaft Salzkotten - Brüssow" vom 22. bis 24. März 2013

(11.12.2012)

Vor nunmehr fast 20 Jahren wurde zwischen der Stadt Brüssow und der Stadt Salzkotten ein Städtepartnerschaftvertrag geschlossen.

Anlässlich dieses Jubiläums im nächsten Jahr wurde in der Arbeitsgruppe Kultur am 29.11.2012  beschlossen, vom 22.-24.03.2013 mit einer Delegation per Bus zum Sälzerfest nach Salzkotten zu reisen.

Wir laden alle interessierten Bürger der Stadt Brüssow und Mitglieder der Vereine recht herzlich ein mit uns nach Salzkotten zu reisen und bitten, sich bei Interesse und Fragen bei Herrn Rakow unter 039742/80357 oder Frau Wodrich-Laurent unter 039742/86033 zu melden.

Den genauen Programmablauf sowie weitere Angaben geben wir rechtzeitig bekannt.

 

Arbeitsgruppe Kultur               Bürgermeister

A. Wodrich-Laurent                 M. Rakow

 

Orgelverein will Brüssower Orgel restaurieren - aber es fehlen Gelder

(11.12.2012)

Die Mitglieder des  gemeinnützigen  st. sophien orgelverein brüssow mühen sich eifrig, Spenden zu sammeln für die Restaurierung der wunderbaren Schuke-Orgel in Brüssow.

Die Bürgerstiftung der Sparkasse hat uns mit einer großzügigen Spende bedacht, aber es fehlen leider noch Gelder, um die gesamte Summe zu finanzieren.

Unser größter Wunsch ist es, dass die Brüssower Orgel im Frühjahr 2013 wieder voll erklingen und mit  Beginn des Uckermärkischen Orgelfrühlings mit einem besonderen Konzert eingeweiht werden kann.

Bitte helfen Sie mit, dass in Brüssow wieder Orgelmusik erklingen kann, und zwar aufs Schönste.

Unser Spendenkonto lautet:  101 00 32 93

Bankleitzahl    170 560 60     

bei der Sparkasse Uckermark

Verwendungszweck: Schuke-Orgel

Bitte wenden Sie sich  bei Fragen und zur  Ausstellung von Spendenquittungen an

Pastor Matthias Gienke oder an unseren Schatzmeister Ralf Giese.

 

Mit herzlichem Dank

 

Ihre Asta von Oppen

Brüssow blüht auf!

(18.10.2012)

Lange hat es gedauert, aber was lange währt wird gut. Nun ist es vollbracht, wir haben ausgewertet.

Nachfragen gab es einige, bedauerlich ist für uns, dass sich kaum jemand an dieser Aktion beteiligt hat.

Viele Vorgärten werden seit Jahren von ihren Besitzern liebevoll gestaltet und gepflegt.

Aufgefallen sind uns trotzdem noch einige, die sich besonders viel Mühe gegeben haben.

 

Originell fanden wir die Vorgartengestaltung im Gartenweg, der zwar ein wenig abseits des Hauptverkehrs liegt, aber trotzdem sehenswert ist und zum Verweilen geradezu einlädt.

 

 

Auch mit vielen Blumenkästen vor den Fenstern kann ein altes Haus auf dem Kiez ein wenig Charme versprühen.

 

Selbst künstlerische Einflüsse gibt es bei genauerem Hinsehen zu entdecken. Fündig wurden wir an der Hauptstraße nach Prenzlau.

Wer dafür allerdings seine Gummistiefel geopfert hat, blieb uns ein Geheimnis. Originell war es auf jeden Fall.

 

 

Für einen einzigen Gewinner konnten wir uns nicht entscheiden, deshalb haben wir die

3 schönsten und kreativsten Gestalter ausgewählt und geben hiermit bekannt :

  • Familie Neumann aus dem Gartenweg
  • Familie Quandt aus der Rudolf-Breitscheid-Straße und
  • Familie Gombert aus der Prenzlauer Straße.

Sie werden in Kürze von uns ihren Preis erhalten.

 

Gesehen haben wir vieles, vom toll gestalteten Vorgarten im mediterranen Stil bis hin zur Bepflanzung mit Runkelrüben war alles dabei.

Ein Dank gilt an alle, die sich jedes Jahr viel Mühe geben, sich selbst und den Bewohnern von Brüssow ihre Blütenpracht zu zeigen.

Wir wissen diese Arbeit zu würdigen. Weiter so!

DRK- Zentrum kommt gut an - Mittwoch und Freitag von 8 bis 12 Uhr offen

(18.10.2012)

Die neuerrichtete Kleiderstube für Jedermann im DRK-Zentrum in Brüssow ist gut angenommen worden und spricht sich schnell herum.

Jeden Mittwoch und freitag ist sie von 8 - 12 Uhr geöffnet. Auch die anderen Einrichtungen des Deutschen Roten Kreuzes im Zentrum sind attraktiver geworden.

Rückblick auf die Geschichte der Stadt Brüssow

(22.08.2012)

Von Zeit zu Zeit ist es angebracht nicht nur in die Zukunft zuschauen sondern auch einmal den Blick rückwärts auf die Stadtgeschichte zu werfen.

Im heutigen Fall richtet sich der Blick auf den Anfang der sechziger Jahre, die noch immer deutliche Spuren in der Stadt hinterlassen haben. Dabei denken wir an solche Projekte wie die Badeanstalt, die Freilichtbühne, unser Heimatmuseum und an den Brüssower Karnevalsklub (BKK).  Ihre „Geburtsstunden“ lagen in diesem Zeitraum.

 

Ein weiteres „Geburtstagskind“ soll nicht vergessen werden, es ist das

 

Motorgüterschiff  BRÜSSOW.

 

Das MS BRÜSSOW wurde vor nunmehr 50 Jahren beim  VEB Elbewerft Boitzenburg gebaut und beim Stapellauf 1962 auf den Namen unserer Stadt getauft. Durch den VEB Binnenreederei Berlin in Dienst gestellt, war das MS BRÜSSOW bis 1990 bei dieser damals staatlichen Reederei im ständigen Einsatz. Nach der Wende gestaltete sich das Schiffsleben des MS BRÜSSOW recht wechselvoll. Gegenwärtig liegt das Schiff an der Koppelstelle in Eisenhüttenstadt im „Oder – Spree – Kanal“ festgemacht und sieht einer ungewissen Zukunft entgegen.

 

Das Schiff mit der Baunummer 365 entstammt einer Serie aus insgesamt 22 baugleichen Schiffen der Typenreihe „Boitzenburg“. Das MS BRÜSSOW  hat eine Schiffslänge von 66,96m, ist 8,19m breit und hat einen Tiefgang von 2,35m.  Das Schiff kann 922 Tonnen Ladung aufnehmen. Für eine kraftvolle Fahrt sorgt ein Dieselmotor vom Typ 8 NVD 36 A des VEB SKL Magdeburg mit 309 kW Leistung.

 

 

 

Abb.:  MS BRÜSSOW am 07.03.2012 in Eisenhüttenstadt (Foto: E. Brosinsky)

 

Schiffe dieses Typs hatten in der Regel eine Stammbesatzung von 4 Personen, bestehend aus dem  Schiffsführer, dem Steuermann (Maschinist) und  2 Bootsleuten. Dazu kamen zu „DDR-Zeiten“ meist noch 2 Lehrlinge, die an Bord den praktischen Teil ihrer Berufsausbildung absolvierten.

Wie auch ihre Schwesterschiffe wurde das MS BRÜSSOW überwiegend für den Transport von Stück- und Schüttgütern auf den europäischen Binnenwasserstraßen eingesetzt. Aber auch Fahrten bis nach Stralsund und in den Überseehafen Rostock wurden mit diesem Schiff bis in die 80ziger Jahre durchgeführt.

Ab 1990 gehörte das MS BRÜSSOW zur Flotte der Deutschen Binnenreederei AG und wurde ab 1996 vermietet betrieben. Durch die gravierenden Veränderungen in der Binnenschifffahrt nach 1990 ging der Pflege- und Wartungszustand des Schiffes insgesamt zurück. Daran konnten auch mehrere Werftliegezeiten (u.a. 2006 Magdeburg und 2008 Genthin) im Wesentlichen nichts ändern.

Auch von Havarien blieb das MS BRÜSSOW nicht verschont. Am Nachmittag des 11. Juni 1970 kollidierte das Schiff mit einer Brücke in  Parey (Elbe), dabei wurde das Steuerhaus schwer beschädigt und musste gegen ein Holzsteuerhaus ausgetauscht werden. Erst in den 80er Jahren bekam das Schiff sein heutiges „Rosslauer“ Steuerhaus vom außer Dienst gestellten MS Bukau, (dieser war vom Typ Rosslau) und verlieh somit dem Schiff sein ganz besonderes Markenzeichen an dem es für Schiffsfreunde schon von weitem gut erkennbar war. 

Im Jahr 2009 war das MS BRÜSSOW bei Finkenwerder in eine Kollision mit  dem Binnenschiff „KATY - B“ verwickelt. Dabei wurde die „KATY - B“ durch einen Anker der BRÜSSOW so sehr beschädigt, dass sie Leck schlug  und später sank. In Folge dessen entstanden hohe Kosten, über die zwischen dem Eigner und der Reparaturfirma letztlich ein Rechtstreit entstand in dem per Gerichtsbeschluss das MS BRÜSSOW an seinem heutigen Liegeplatz – als Pfand - angekettet wurde. Seit diesem Tag liegt das Schiff – zwangsweise außer Dienst gestellt – nunmehr seit 3 Jahren in Eisenhüttenstadt fest.

Die Spuren der Zeit sind am Schiff unübersehbar. Ob das MS BRÜSSOW jemals wieder in Fahrt kommt und auf den Binnenwasserstraßen unterwegs sein wird, ist gegenwärtig völlig ungewiss.

Eine Jubiläumsfeier zum „50. Geburtstag“ des MS BRÜSSOW wird es mit Sicherheit nicht geben  -  aber die Erinnerung an das Schiff, das den Namen unserer Stadt so viele Jahre über die Flüsse und Kanäle getragen hat, sollte uns im Gedächtnis bleiben.

 

Einhard Brosinsky

 

P.S.: Lesern, die Interesse an der Geschichte der Binnenschifffahrt haben, empfehle ich einen Besuch der Homepage: www.ddr-binnenschifffahrt.de

Foto zu Meldung: Rückblick auf die Geschichte der Stadt Brüssow

Ausschreibung 7. "Allianz"-Pokallauf in Brüssow

(02.05.2012)

Bestandteil des UM-Cup-Laufes

Nordic Walking über 6,5 km

Ausrichter: SV Fortuna Schmölln

 

Datum

Sonnabend, den 05.05.2012

Ort

Zeltplatz Brüssow (in der Nähe Gaststätte Schützenhaus)

Zeit

Anmeldung/Nachmeldungen, Ausgabe der Startnummern von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr im Mehrzweckgebäude auf dem Zeltplatz

Start

10.00 Uhr

Startgeld

Für alle Kinder bis Schüler C frei

2,00 € für Schüler B, A und Jugendliche

4,00 € alle Erwachsenen (bei Nachmeldung 1,00 € zusätzlich)

Strecken

1. 10.00 Uhr • „Bambini-Lauf“ für Kinder bis

                    AK7                   etwa 600 m

                    (Geburtsjahr 2005 und jünger)

                  • Nordic Walking              6 km

 

2. 10.10 Uhr • w/m Schüler D und C     1,2 km

                     (Geburtsjahre 2001 – 2004)

 

3. 10.20 Uhr • w/m Schüler B und A      3 km

                     (Geburtsjahre 1997 – 2000)

 

4. 10.25 Uhr • w/m Jugend B und A      6 km

                    (Geburtsjahre 1993 – 1996)

                  • Frauen (alle AK)            6 km

                  • Männer (alle AK)          10 km

Bemerkung

Die Strecken sind vorwiegend Feldwege, etwa 500 m Straßenbelag für die 6 km, 3 km Straßenbelag für die 10 km

Imbissstand ist vorhanden

Ehrungen

- Medaillen, Urkunden für alle Altersklassen

- „Allianz“-Pokal für die männl. und weibl.

  Streckensiege der 10 km, 6 km, 3 km und  

  1,2 km

Wir bitten um Voranmeldung bis 02.05.2012

        www.tollense-timing.de

oder  Diethard Mieß, Schmölln Dorfstraße 62

           17291 Randowtal

oder e-mail:

oder Tel.Nr.: 039862/2134

Fax – Grundschule: 039862/35068

 

Treffen nach 45 Jahren - Brüssower Schulabgänger erlebten schönen Tag

(17.11.2011)

Erstmals nach 45 Jahren trafen sich die Brüssower Schulabgänger  des Jahres 1966 am 29. Oktober 2011 in der Gaststätte „Zum Schwan“ wieder. Organisiert hatten dieses Treffen Karola Drewes, Elfi Kantelberg und Joachim Gärtner.

15 der ehemaligen Schüler der Klasse waren angereist. Viele Gesichter sind den Brüssowern bekannt, da die einstigen Schüler in und um Brüssow geblieben sind und hier ihren Beruf ausüben. Andere waren in Orte wie Halle, Neubrandenburg oder Berlin gezogen und so hatte man sich lange nicht gesehen. Es gab viel Gesprächsstoff an diesem Nachmittag und ein nächstes Treffen  nahm man sich für 2014 vor.

Halloween

(17.11.2011)

Halloween sind Volksbräuche, die in der Nacht vor Allerheiligen vom 31. Oktober zum 1. November des Jahres zunächst in Irland gefeiert wurden. Diese Bräuche wurden von irischen Einwanderern in die USA ab 1830 als Erinnerung an die europäische Heimat aufgegriffen. Um 1990 verbreiteten sie sich auch in Europa.

Ausgehend von einer Sage über Jack Oldfieldt schneidet man Fratzen in Kürbisse, die Haus und Hof erleuchten und böse Geister abschrecken.

Am Abend des 31. Oktober klingelte es häufig an den Haustüren, denn die Bräuche erfreuen sich auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Als Feen, Hexen, Vampire oder Zombies verkleidete Kinder gingen von Haus zu Haus und forderten die Leute mit dem Vers „Süßes oder Saures“  auf, ihnen Süßigkeiten zu geben, weil sie ihnen sonst Streiche spielen.

Martini Markt in der Partnerstadt Salzkotten

(08.11.2011)

Einer Einladung zum  Martini Markt mit dem traditionellen Kirmestrubel um den Marktplatz der Stadt Salzkotten folgte vom 4.bis zum 6. November eine Delegation aus Brüssow.

Am 4. November wurden geladene Gäste im Rathaussaal empfangen. In Vertretung des Bürgermeisters Michael Dreier empfing die 1. Stellvertreterin Elisabeth Keuper die Gäste des Abends. Im „Hüttendorf“ vor dem Rathaus war bereits an diesem Freitag großer Andrang. Die abendliche Zeltparty auf dem Marktplatz mit dem DJ wurde organisiert durch die Scharmeder Vereine.

 

Am darauf folgenden Tag war für die Brüssower ein umfangreiches Programm vorbereitet. Mit der Wald & Wiesen Kita lernten wir eine Einrichtung kennen, die  es sich zum Ziel gemacht hat, mit den Kindern mehrere Stunden täglich und zu jeder Jahreszeit und Witterung im Freien zu verbringen. Die Leiterin der Einrichtung  Heike Menke  sprach zum Alltag in der Einrichtung und ihren Zielen. Je nach Alter gibt es eine  Wiese-, Wald - und Krabbelkäfergruppe. 

 

Viele Fragen hatte in der Städtischen Bücherei dann besonders unsere Bibliothekarin Christiane Sy.

Bürgermeister Michael Dreier ließ es sich trotz gesundheitlicher Probleme nicht nehmen, seine Gäste zu einem Essen zu laden, um sich nach dem Geschehen in der Partnerstadt Brüssow zu erkundigen. Wir wünschen an dieser Stelle gute Genesung.

Unser Besuch galt des Weiteren der Brüssower Straße wie auch der Freiwilligen Feuerwehr Salzkotten.

 

Am Abend des 5. November  war es im Scharmeder Hüttendorf unter dem Zelt angesichts des milden Wetters fast zu warm zum Stockbrotbacken und zum Glühweintrinken. Dennoch entpuppte sich die Lagerfeuerromantik während des Martini Marktes als Renner. Scharmeder Vereine präsentierten in acht Hütten ihre Spezialitäten und Kirmestrubel war im gesamten Stadtzentrum zu erleben.

 

Im Rathaus wurde beim Karnevalsauftakt der Saison und der Prinzenproklamation durch das Präsidentenduo des Salzkottener Karnevalsvereins  Dieter Heggemann und  Thomas Schniedermeier  der neuen Majestät Prinzessin Nici  das Zepter übergeben. Das Männerballett und die Sälzer Tanzgarde boten den Zuschauern eine super Show.

 

Am 6. November  trat man mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise an. Ein herzliches Dankeschön unseren Gastgebern.

Ein Gegenbesuch von Vertretern unserer Partnerstadt in Brüssow ist bereits beschlossen.

Foto zu Meldung: Martini Markt in der Partnerstadt Salzkotten

In der Brüssower Chronik geblättert - Teil 2

(24.03.2011)

In dem 1786 von Mörschel veröffentlichtem Werk "Geschichte der Mark Brandenburg" steht, dass es 1590 in der Mark Brandenburg allein 37 wüste Feldmarken in der Grafschaft Ruppin gab. Vierzehn märkische Städte und Flecken gab es 1786 nur noch als Dörfer. In der Brüssower Chronik steht: "Die Haupturschae des Verfalls und Aufhörens so vieler Ortschaften rührt unstretik aus dem 30-jährigen Kriege, aus den Fehden oder vielmehr Räubereien des 13., 14. und 15. Jahrhunderts, aus der damals oft auftretenden Pest und Unfruchtbarkeit des Landes. Alles dies veranlasst zu glauben, es habe die Mark Brandenburg in alten Zeiten mehr Dörfer und überall mehr einwohner gehabt, als jetzt." In dem Buche "Geschichte der Uckermark", nach Urkunden bearbeitet von de la Pierre, französisch-reformierter Prediger in Battin, wird das Städtchen Brüssow vielfach erwähnt. Er schreibt: Als der falsche Waldemar sich in der Mark einstellte, drang Herzog Barnim von Pommern in die Uckermark und gewann Pasewalk, Prenzlau, Brüssow und andere Orte. 1354 wurde laut Urkunde, zu Oderberg am 6. April ausgestellt, vom Markgrafen Ludwig II. der Teil der Uckermark, welcher zwischen Randow und Oder einerseits, und einer Scheidelinie von Zerrenthin aus über Caselow, Fahrenwalde, westlich von Brüssow nach wallmow in gerader Richtung nach Gramzow und Angermünde geht, an Pommern abgetreten. Weiter heißt es in der Biechtlerschen Chronik, 1469 wurde in dem Kampfe Friedrich II, genannt Eisenzahn, Pasewalk von den Brandenburgern vergeblich belagert. Nicht besser erging es dem Kurfürsten vor Ueckermünde. Bei seinem eiligen Rückzuge, der die richtung auf unser Städtchen nahm, folgten ihm die Pommern, verheerten plündernd Strasburg, Brüssow und andere Städte und Flecken, ließen die Mauern abbrechen, drangen bis Gramzow vor und verbrannten viele Dörfer.

Die Verwüstungen waren so groß, dass viele Orte, so schreibt Kanzow, 50 oder 60 Jahre nach diesen ereignissen, sich noch nicht haben erholen können, und dass überall wüste Kirchen stehen und Feldmarken, die gar mit großen Bäumen bewachsen sind. Zehn Jahre später wurde zu Prenzlau Friede geschlossen. Brüssow war wieder brandenburgisch. Unter dem Adel dieser Zeit in hiesiger Gegend kommen vor, die Familien von der Schulenburg, von Berg, von Hohenstein, von Arnim, von Ramin, von Stülpnagel, die in den Besitz von Schönfeld und Kleptow kamen, welcher Besitz ihnen 1468 als offenwerdende Lehn derer von Brüssow verschrieben wurde.

In der Brüssower chronik geblättert

(17.02.2011)

Von Wilhelm Gustav Hermann Biechtler, geboren am 03. Juli 1829 in Potsdam, gestorben am 20. Mai 1897 in Prenzlau wurde die Chronik der Stadt Brüssow verfasst, die im Jahre 1906 von Schünemann im vincent-Verlag in Prenzlau verlegt wurde.

Biechtler war viele Jahre in Brüssow als Hauptlehrer tätig und mit Auguste Gieseke aus Brüssow verheiratet.

In der Chronik heißt es:

In der Geschichte der Mark Brandenburg von Mörschel, erschienen 1786, wird auch brüssow erwähnt. Herzog Barnim IV. von Pommern hatte im Anfange der Unruhen, welche durch das Auftreten des falschen Waldemar unser Vaterland trafen, verschiedene Orte der Uckermark erobert.

Von diesen überließ der Markgraf Ludwig der Römer, seit 1356 Kurfürst, dem Herzoge von Pommern Angermünde, Schwedt, Stolpe, Gramzow und Brüssow, bekam dagegen Boitzenburg, Greiffenberg und Jagow zurück.

Es ist dies das Jahr, in welchem der falsche Waldemar zu Dessau eine Verzicht-Urkunde ausstellte, als er aus der Mark hatte weichen müssen.

Unter der Herrschaft der Luxemburger wurde auf Befehl Kaiser Karl IV. von 1375 - 1377 ein Landbuch ausgearbeitet, in welchem es heißt:

"Die Mark Brandenburg wird in 3 Hauptteile abgeteilt, nämlich in die Mark jenseits der Elbe, in die Mittelmark und die Mark jenseits der Oder."

Weiterhin heißt es:

"Die Mittelmark wird wegen ihres großen Umfanges in neun kleinere Distrikte abgeteilt:

Lebus, Barnim, Zauche, Teltow, Havelland, Glyn, Prignitz, Grafschaft Lindow und Uckerland.

Im Uckerlande werden folgende Städte und Festungen gefunden:

Premsla, Templin, Boyzenburg, Strasburg, Zehdenick, Fürstenwerder, Torgelow, Gransee.

Löckenitz, Greiffenberg, Gierswalde, Potzlow und Fredenwalde.

- Pasewalk, Wolfshagen, Jagow, Bismarow, Angermünde, Brüssow, Stolpe Schwedt - diese acht Orte werden von Pommern behauptet und besessen."


Veranstaltungen

29.10.2017
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