Menkin

Menkin - Gemeindeteil des Ortsteiles Wollschow der Gemeinde Stadt Brüssow

 

Menkin aus der Vogelperspektive

 

Menkin, ein etwa um 1200 von deutschen Kolonisten auf altslawischem Siedlungsboden neu gegründetes Dorf, ist 1260 erstmals urkundlich erwähnt, als es zugleich mit Wollschow von dem Markgrafen Johann von Brandenburg dem Bischof Hermann von Kamin zum Austausch gegen Klockow überlassen wurde. In der Folge werden die von Buch, die Eickstedts, Schulenburgs und Blankenburgs als Besitzer erwähnt. Im Jahre 1623 kaufte der kurbrandenburgische Kammerjunker Adam von Winterfeldt, der aus der Prignitz stammte, den Rittersitz. Während des 30-jährigen Krieges wurde Menkin zum größten Teil eingeäschert. Erwähnt werden muss hier ebenfalls das Wirken des Herrn Joachim von Winterfeldt, der 1. Präsident des DRK war und dieses Amt von 1921 bis 1933 inne hatte. Joachim von Winterfeldt hatte nach dem 1. Weltkrieg die vielen selbstständigen Rotkreuzgesellschaften zu einem gemeinsamen und geschlossen handelnden Verband vereint. 2005 fand eine erste und umfangreiche Ausstellung über das Wirken Winterfeldts statt. Die Ausstellung beschränkte sich aber nicht nur auf die Präsidentschaft, sondern zeigte auch sein Wirken als Landrat des Kreises Prenzlau und als Landesdirektor der Provinz Brandenburg und Förderer der Kultur und der sozialen Einrichtungen in Brandenburg. Nicht nur der damalige Landrat des Landkreises Uckermark Klemenz Schmitz, sondern auch Dr. Kaspar von Oppen, der Ehrenpräsident des DRK Landesverbandes Brandenburg ist, sprachen zur Eröffnung dieser Ausstellung. Dr. Kaspar von Oppen schilderte in lebendiger Weise Kindheitserinnerungen an seinen Großvater und beleuchtete in seinen bildhaften Ausführungen vor allem die private Seite seines Großvaters.

 

Menkin

 

Menkin im Winter


Aktuelle Meldungen

Ehrenpatronatsverleihung und Abschlusskonzert

(19.06.2012)

3. Uckermärkischer Orgelfrühling in Menkin


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