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Kirche Kleptow

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Kleptow war von jeher Tochterkirche von Schönfeld. Lediglich in den Jahren 1968 bis 1992 gehörte Kleptow zur Parochie Carmzow. Durch eine Neugliederung der Zugehörigkeit der Gemeinden wird es seit 1992 wieder von Schönfeld aus betreut. Die Kirche in Kleptow ist ein stattlicher, mittelalterlicher Feldsteinbau aus hammergerecht bearbeiteten Steinen. Der Turm am Westende ist etwas breiter als das Schiff und hat einen verbretterten Aufbau. Gekrönt wird er von einer kleinen, geschlossenen, achteckigen Laterne, die etwas verloren auf dem wuchtigen Bau wirkt. Drei schmale gotische Fenster am Ostgiebel sind weit herunter gezogen und durch eine Blende zu einer Gruppe zusammengefasst. An den Längsseiten des Kirchenschiffes sind je zwei Fenster und durch ein Portal in der Südseite betritt man den Kirchenraum. Man sieht Bankreihen beiderseits des Mittelganges und eine schlichte Holzbalkendecke, wie in vielen Dorfkirchen der Uckermark. Unter der Orgelempore ist ein Christenlehreraum eingerichtet, der auch als Winterkirche genutzt wird. Im Mittelpunkt des Kirchenschiffes steht ein wunderbarer alter Altar. Ein reich verzierter Renaissanceaufbau mit Reliefschnitzereien ist ein Werk von Anfang 17. Jahrhundert. Die Kanzel befindet sich an der Westseite der Kirche und ist ebenfalls reich mit Schnitzwerk verziert. Die Orgel ist ein altes Instrument, aber sie tut auch heute noch ihren Dienst. 1946 wurden die Kriegsschäden notdürftig repariert, es fehlten Ersatzteile. Bezahlt wurde damals mit Naturalien. 1966 erfolgte eine Generalreparatur. Die Inneneinrichtung der Kirche wurde 1831 erneuert und verändert. Vor dem ersten Weltkrieg hatte Kleptow drei Bronzeglocken, aber 1918 mussten zwei davon zu Kriegszwecken abgegeben werden. Nach dem Krieg stellte sich heraus, dass die Glocke einen Sprung hatte, der evtl. bei der Detonation der zwei Bomben, die am 25.04.1945 auf dem Friedhof einschlugen, entstanden war. 1956 wurden zwei neu Stahlglocken für Kleptow gegossen. Die Bronzeglocke wurde der Gießerei in Zahlung gegeben, sie ließ sich jedoch nicht mehr reparieren und befindet sich jetzt im Glockenmuseum in Apolda. Sie trägt keine Inschrift und Jahreszahl, aber aus ihrer Form wurde geschlussfolgert, dass sie etwa um 1300 gegossen wurde. Für die neuen Glocken wurde der Glockenstuhl verändert und eine moderne Aufhängung installiert, wodurch die Glocken leichter zu läuten sind.

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