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Kirche Schönfeld

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Die Kirche ist ein massiver Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert. Besonders markant ist die Staffelung: Breiter Westteil (Turm), schmaleres Schiff, eingezogener Chor und eine Aspis, die innen halbrund und außen in halber Achteckform gestaltet ist. Im Turm sind Reste eines romanischen Tonnengewölbes erkennbar, darunter befindet sich eine Gruft. Auf dem Bretteraufbau des Turmes und der geschweiften Haube sitzt eine achteckige Laterne, die ursprünglich offen war. Bei der Reparatur nach einem Brand, verursacht durch Blitzschlag, wurde 1964 die Laterne geschlossen und mit Schiefer verkleidet, um das Eindringen von Niederschlägen zu verhindern. Trotz dieser umfangreichen Reparatur stellte man schon im Jahre 1969 wieder sehr starken Schwammbefall an den Holzkonstruktionen in Turm und Kirchenschiff fest und eine Sanierung wurde dringend empfohlen. Aus wirtschaftlichen Gründen ließ sich das jedoch nicht verwirklichen, es gab weder Bauholz noch eine Firma, die den Auftrag ausgeführt hätte. Das geht aus einem Schreiben von Pfarrer Netzband an das Konsistorium vom 06.04.1976 hervor. Die Gemeinde deckte 1985 das Kirchendach neu mit Ziegeln ein. Ein heftiger Sturm riss im Januar des folgenden Jahres fast die ganze Nordseite wieder herunter und die Arbeit musste erneut getan werden. Nun wurden die Ziegel jedoch mit Draht verankert, was eine größere Haltbarkeit garantierte. 1988 reparierten polnische Bergsteiger der Schiefereindeckung des Turmes. Die Kirche wurde ab 1982 nicht mehr benutzt, Gemeindeveranstaltungen fanden im Gemeinderaum statt. Nachdem Pfarrer Dietz in Schönfeld seinen Dienst aufgenommen hatte, wurde im September 1989 erstmals wieder ein Taufgottesdienst in der alten Kirche gehalten, ebenso auch Veranstaltungen im Rahmen der Friedensdekade im Oktober 1989. Am 20.08.1990 erfolgte dann, nach einer nochmaligen eingehenden Untersuchung der Bausubstanz die baupolizeiliche Sperrung. Durch provisorische Absteifung mit Telegrafenmasten konnten aber die Gottesdienste zu Weihnachten 1990 und zu Ostern 1991 noch durchgeführt werden. Im Sommer 1991 war dann Baubeginn für eine umfangreiche Sanierung. Über Umfang, Verlauf, Finanzierung und sonstige Besonderheiten des Baugeschehens wurde die Gemeinde und die große Zahl der Spender in ganz Deutschland durch Gemeindebriefe informiert und konnte so teilhaben am erfolgreichen Verlauf der Arbeiten. Die wichtigsten Vorhaben waren: komplette Holzsanierung an Turm, Kirchenschiff und Chorraum einschließlich neuer Holzdecke im Kirchenraum; Neueindeckung des Daches mit Biberschwänzen; Sanierung des Mauerwerkes; Putzen von Gesims und Fensterfaschen; Erneuerung des Innenputzes; Malerarbeiten innen und außen; teilweise Neueinschalung des Turmes und Verkleidung mit Kupferblech. Am 11. Juni 1992 war es dann soweit. Die vergoldete Spitze des Turmes mit Wetterfahne und Hahn konnte aufgesetzt werden. In der Wetterfahne ist die Jahreszahl 1992 angegeben (Eine alte Wetterfahne hatte die Jahreszahl 1856.). Der Hahn erinnert uns an die Worte Jesu zu Petrus am Abend vor seiner Gefangennahme: „Wahrlich, ich sage dir: In dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“ Am 27. September 1992 ist in einem Festgottesdienst die Kirche wiedergeweiht worden. Auch das Innere der Kirche wurde vollständig renoviert. Im Altarraum wurden Reste von Freskenmalereien entdeckt und teilweise freigelegt. Bei der Ausmalung wurden diese Stellen ausgespart, um sie zu erhalten. Im Chorraum links ist ein Weihekreuz zu sehen. Es war, ebenso die Fresken, von Farbschichten überzogen und stammt aus der Erbauungszeit der Kirche (13. Jahrhundert); über die Bedeutung und Entstehung solcher Weihekreuze ist folgendes zu sagen: Bei der Einweihung einer Kirche wurden 12 kleine Kreuze, die vorher in die Kirchenwand eingeritzt worden waren, von dem Bischof mit geweihtem Öl bestrichen. An den angekreuzten Stellen sollten Talglichter befestigt werden, die die 12 Apostel versinnbildlichen. Der Altaraufbau ist ein Werk aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Kanzel in einfacher Renaissance steht an der Nordseite. 1967 wurden zwei neue Glocken aus Hartgussstahl von der Firma Schilling, Appolda, für Schönfeld gegossen.


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