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Kirche Baumgarten

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Die Kirche in Baumgarten ist, wie viele uckermärkische Dorfkirchen, ein mittelalterlicher Feldsteinbau. Die Fenster wurden in der Barockzeit verbreitert. Baumgarten war von alters her Mutterkirche, mit Schenkenberg und Tornow als Tochterkirchen. Nach dem Tode von Pfarrer Steckert 1976 wurde die Pfarrstelle nicht mehr besetzt und die Gemeinde wurde zunächst von Carmzow aus betreut, bis 1992 wieder eine Neuregelung getroffen wurde. Seitdem gehört Baumgarten zum Pfarrsprengel Schönfeld. Die Kirche wurde mehrmals durch Brand zerstört. Eine Zerstörung ist aus dem Jahre 1675 bekannt, 1687 wird sie noch als „wüst“ bezeichnet. Die Wetterfahne trug die Jahreszahl 1709, dann wird also der Wiederaufbau abgeschlossen gewesen sein. Bei einer Renovierung 1933 entdeckte man eine alte Inschrift über den beiden Seitenpforten des Kanzelaltars: „Die Kirche ist renovieret worden, den 14 Julius 1696“ und „Gloria in Exelsis Deo 1696“. Auf einer alten Postkarte ist der Kirchturm noch mit Fachwerk abgebildet. 1907 wurde er mit Brettern verkleidet. Die Laterne ist offen, was dem Turm ein zierliches Aussehen gibt. In alter Zeit wird der Eingang vom Turmportal her gewesen sein. Beiderseits der Tür sind hier noch Öffnungen für die Einfügung des Wehrbalkens zu sehen. Eintragungen im Kirchenbuch zeigen, dass immer wieder Reparaturen nötig waren. 1887 war die Kirche mit Fliesen gepflastert worden und im Herbst 1889 musste der Kirchturm repariert werden. Auch im Jahre 1907 sind wieder umfangreiche Reparaturen am Turm gemacht worden. Am 07. April 1913 schlug in den Turm ein Blitz ein und warf mehrere Bretter auf der dem Kirchenschiff zugewandte Seite des Turmes in die Erde. Auch den letzten Krieg hat der Turm nicht unbeschadet überstanden. Eine Granate riss eine Ecke des Mauerwerks des Kirchturms ab. Auch die Orgel wurde durch einen Einschuss durch das Dach beschädigt. Das Innere der Kirche ist reich ausgestattet. Eine Besonderheit stellt die Orgelempore mit dem einige Stufen niedrigeren Kinderchor dar. Der Kanzelaltar stammt aus dem Jahre 1696. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wurde die Wiedereinweihung der Kirche am 06.10.1963 feierlich begangen. Auch die Glocken haben ihre eigene Geschichte. Die in dem Buch „Kunstdenkmale im Kreis Prenzlau“ angeführte große Glocke, musste im 2. Weltkrieg zu Kriegszwecken abgegeben werden. Übrig blieb die kleine Betglocke, deren Geläut aber doch sehr schwach war. So entschloss sich die Gemeinde, 1955 neue Glocken zu bestellen. Die zwei Stahlgussglocken wurden am 1. Ostertag 1957 mit einem Festgottesdienst in Baumgarten eingeweiht. Von 1993 bis zum Jahr 1998 erfolgten wiederum umfangreiche Sanierungsarbeiten, wie z. B. Instandsetzung der zerfallenen Friedhofsmauer, Restaurierung des Kirchenschiffes, Arbeiten im Außenbereich, Ausmalung des Kirchenschiffes, Sanierung des Kirchenturmes, Rekonstruktion des Taufengels und die Restaurierung des Kronleuchters.

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